Mercury Logo - Volle Version mit Bubbles und Schriftzug "Mercury.ai" Conversational-AI-Plattform

Branchen

Anwendungen

Plattform

Ressourcen

Unternehmen

Preise

Mercury Logo - Volle Version mit Bubbles und Schriftzug "Mercury.ai" Conversational-AI-Plattform

10 Kriterien für No-Code-Chatbot-Plattformen 2026

Beitrag

Praxis & Ratgeber

10 Kriterien für No-Code-Chatbot-Plattformen 2026

10 Kriterien für No-Code-Chatbot-Plattformen 2026

Dr. Hendrik Ter Horst - CPO bei Mercury.ai und verantwortlich für das Produkt.

Autor

Dr. Hendrik Ter Horst

Dr. Hendrik Ter Horst

Chief Product Officer @Mercury.ai

Dr. Hendrik Ter Horst - CPO bei Mercury.ai und verantwortlich für das Produkt.

Autor

Dr. Hendrik Ter Horst

Dr. Hendrik Ter Horst

Chief Product Officer @Mercury.ai

Drei Stufen von Entwurf über Test bis Betrieb, mit einem Weg zurück zur ersten Stufe
Drei Stufen von Entwurf über Test bis Betrieb, mit einem Weg zurück zur ersten Stufe

7 Min. Lesezeit

In diesem Artikel

Kurz gesagt: Eine No-Code-Chatbot-Plattform trägt, wenn der Fachbereich den Chatbot nach dem Go-live selbst pflegen kann und Änderungen ohne IT-Ticket live gehen. Zehn Kriterien entscheiden darüber: Bearbeitung durch den Fachbereich, Wissen aus angebundenen Quellen, getrennte Umgebungen, Versionen mit Rollback, Tests vor der Veröffentlichung, feste Abläufe neben freien Antworten, Anbindungen ohne Code, eine konfigurierbare Übergabe an Menschen, eine lesbare Auswertung sowie Rollen und Freigaben. Prüfen Sie diese Kriterien im Demo-Termin an echten Aufgaben.

Warum No-Code erst nach dem Go-live zählt

Bis zum Go-live arbeitet meist ein Projektteam mit Unterstützung des Anbieters. Danach beginnt der Alltag. Ein Produkt läuft aus, eine Frist ändert sich, eine Frage taucht hundertfach auf, auf die der Bot keine Antwort hat. Ob diese Änderungen am selben Tag live gehen oder drei Wochen im IT-Ticket warten, entscheidet über die Antwortqualität im zweiten Jahr.

Für die generelle Anbieterwahl mit Datenstandort, Architektur und Integrationen gibt der Auswahl-Leitfaden für Chatbot-Anbieter acht Kriterien. Dieser Beitrag vertieft eines davon: die Bedienbarkeit im Fachbereich.

Zehn Kriterien für No-Code-Chatbot-Plattformen im Überblick

Die zehn Kriterien

1. Der Fachbereich ändert Inhalte ohne Ticket

Eine Person aus dem Service korrigiert eine Antwort, ergänzt einen Dialogschritt und veröffentlicht die Änderung selbst. Fragen Sie, wie viele Schritte das braucht und wie lange es dauert, bis die Änderung bei Kunden ankommt.

2. Wissen kommt aus angebundenen Quellen

Ältere Chatbots verlangen, jede Frage mit ihrer Antwort einzeln anzulegen. Bei einem Sortiment mit hunderten Produkten ist das nicht mehr zu pflegen. Eine aktuelle Plattform liest Dokumente, Webseiten und Wissenssysteme wie SharePoint oder Confluence ein und hält sie synchron. Gepflegt wird dann die Quelle, und der Chatbot übernimmt die Änderung.

3. Getrennte Umgebungen für Entwurf, Test und Betrieb

Änderungen entstehen in einer Entwicklungsumgebung, werden in einer Testumgebung geprüft und gehen erst dann live. Ohne diese Trennung testet der Fachbereich am laufenden System, und Fehler sehen zuerst Ihre Kunden.

4. Versionen und Rollback mit einem Klick

Jede Veröffentlichung erzeugt eine Version. Läuft nach einer Änderung etwas schief, stellt der Fachbereich den vorherigen Stand selbst wieder her. Fragen Sie, ob das mit einem Klick geht oder eine Anfrage beim Anbieter erfordert.

5. Tests, bevor Kunden es sehen

Ein Testbereich zeigt, wie der Bot auf eine neue Frage reagiert, bevor die Änderung veröffentlicht wird. Hilfreich sind gespeicherte Testfälle, die nach jeder Änderung erneut laufen, damit eine Korrektur an einer Stelle keine andere Antwort beschädigt.

6. Feste Abläufe neben freien Antworten

Wissensfragen beantwortet der Bot aus Quellen. Prozesse wie eine Terminbuchung, eine Retoure oder eine Lead-Erfassung brauchen dagegen definierte Schritte mit geprüften Eingaben, etwa für E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Datum. Eine tragfähige Plattform bildet beides in einem Werkzeug ab. Warum diese Kombination verlässlicher arbeitet als ein frei agierender KI-Agent, beschreibt der Beitrag zu KI-Agenten und Hybrid-Architektur.

7. Anbindungen ohne eigenen Code

CRM, ERP, Shop und Wissenssysteme werden über fertige Connectoren angebunden. Für alles Weitere braucht es eine dokumentierte Schnittstelle, die Ihre Entwickler oder der Anbieter nutzen können. Wie das bei SAP, Salesforce und HubSpot aussieht, steht im Leitfaden zur CRM- und ERP-Integration.

8. Eine konfigurierbare Übergabe an Menschen

Der Fachbereich legt fest, wann der Bot übergibt, an welches Team und mit welchem Kontext. Prüfen Sie, ob die Übergabe auch an bestehende Live-Chat-Werkzeuge funktioniert und ob der Mitarbeiter den vollständigen Gesprächsverlauf sieht.

9. Eine Auswertung, die der Fachbereich lesen kann

Automatisierungsrate, Abbrüche, Übergaben und unbeantwortete Fragen gehören in eine Ansicht, die ohne Datenanalyse verständlich ist. Am wertvollsten ist der direkte Weg von der unbeantworteten Frage zur Änderung, die sie künftig beantwortet.

10. Rollen, Freigaben und Protokoll

Nicht jede Person, die bearbeitet, sollte auch veröffentlichen. Die Plattform trennt diese Rollen, protokolliert jede Änderung und unterstützt Single Sign-on und Zwei-Faktor-Anmeldung. Das ist auch eine Compliance-Frage: Im Streitfall müssen Sie zeigen können, welche Fassung einer Antwort zu welchem Zeitpunkt live war.

Wo No-Code endet

No-Code deckt die Pflege ab. Die erstmalige Anbindung eines ERP mit eigener Logik, die Anmeldung eingeloggter Kunden oder das Mapping von Datenfeldern bleiben technische Aufgaben, die einmalig die IT oder der Anbieter übernimmt.

Gute Plattformen machen diese Aufteilung ausdrücklich. Bei Mercury.ai stellt der Kunde einmalig den Systemzugang bereit, gibt Datenfelder frei und nimmt das Ergebnis ab. Anbindung, Mapping, Qualitätsprüfung und die Wartung bei Schnittstellenänderungen übernimmt Mercury.ai. Standard-Connectoren sind in wenigen Tagen eingerichtet, individuelle Anbindungen in zwei bis vier Wochen.

Fünf Aufgaben für den Demo-Termin

Ein Baukasten wirkt in jeder Präsentation einfach. Bitten Sie den Anbieter deshalb, im Termin fünf Aufgaben live zu lösen:

  1. Eine bestehende Antwort ändern und veröffentlichen. Messen Sie die Zeit.

  2. Ein eigenes Datenblatt hochladen und eine Frage dazu stellen.

  3. Die Änderung aus Aufgabe eins zurückspielen.

  4. Eine Frage stellen, die der Bot nicht beantworten kann, und die Übergabe an einen Mitarbeiter zeigen.

  5. Die Fragen von gestern anzeigen, die unbeantwortet geblieben sind.

Wenn eine dieser Aufgaben eine Entwicklerin oder einen Entwickler braucht, wissen Sie, wer den Chatbot im Alltag pflegen wird.

Wie Mercury.ai die Kriterien abdeckt

  • No-Code Studio: Dialoge, Texte und Abläufe werden ohne Programmierkenntnisse bearbeitet. Änderungen durchlaufen Entwicklung, Test und Betrieb, mit Sandbox, Versionen und Rollback mit einem Klick. Eingaben wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Datum werden direkt geprüft. Mehr auf der Seite zum No-Code Studio.

  • Knowledge Hub: Word, Excel, CSV, PDF und Bilder mit Texterkennung sowie Quellen wie SharePoint, Confluence und Webseiten werden zu einer Wissensbasis, die sich nahezu in Echtzeit synchronisiert. Mehr auf der Seite zum Knowledge Hub.

  • Agent Desk: Übergabe mit vollständigem Gesprächsverlauf an das eigene Team, alternativ an bestehende Werkzeuge wie Zendesk oder Userlike.

  • Analytics & Insights: Automatisierungsrate, Abbrüche, Übergaben und Themencluster in einer Ansicht.

  • Zugriff: Rollen- und Mandantentrennung, Single Sign-on, Zwei-Faktor-Anmeldung und vollständiges Audit-Logging.

Der Go-live erfolgt in der Regel nach vier bis sechs Wochen. Das Dialogdesign für den Start übernimmt Mercury.ai gemeinsam mit dem Fachbereich, die laufende Pflege liegt danach beim Fachbereich.

Häufige Fragen

Was ist eine No-Code-Chatbot-Plattform?
Eine Software, mit der Fachabteilungen Chatbots einrichten und pflegen, ohne zu programmieren. Dialoge, Antworten und Abläufe werden über eine grafische Oberfläche bearbeitet, Wissen wird aus angebundenen Quellen übernommen.

Braucht man mit No-Code keine IT mehr?
Die IT wird für Anbindung, Single Sign-on, Sicherheitsprüfung und Freigabe gebraucht, in der Regel einmalig. Die laufende Pflege von Inhalten und Dialogen liegt beim Fachbereich.

Was unterscheidet No-Code von Low-Code?
Low-Code-Plattformen erlauben zusätzlich eigene Skripte und Programmlogik. Das erweitert die Möglichkeiten und verschiebt einen Teil der Pflege zurück zu Personen mit Entwicklerkenntnissen.

Wie lange dauert die Einführung?
Bei Mercury.ai in der Regel vier bis sechs Wochen bis zum Go-live, einschließlich Quellenanbindung, Dialogdesign und Tests.

Spielt der Hosting-Standort bei No-Code-Plattformen eine Rolle?
Ja, denn auch eine einfach bedienbare Plattform verarbeitet Kundendaten. Worauf es beim Standort ankommt, beschreibt der Beitrag zum Chatbot-Hosting in Deutschland.

Was kostet eine No-Code-Chatbot-Plattform?
Das hängt von Kanälen, Quellen und Abläufen ab. Mercury.ai rechnet zum Festpreis ab, Konversationen sind im Rahmen einer Fair-Use-Regelung unbegrenzt, Mitarbeiter-Seats im Agent Desk ebenfalls. Die Pakete stehen auf der Seite Preise.

Verwandte Beiträge entdecken
Vier schwarze Punkte auf weißem Hintergrund als Symbol für Interaktion oder Benutzeroberfläche bei mercury.ai

Talking Better. Jetzt mit Mercury starten.

Bringen Sie Ihre KI-Kommunikation auf das nächste Level.

Vier schwarze Punkte auf weißem Hintergrund als Symbol für Interaktion oder Benutzeroberfläche bei mercury.ai

Talking Better. Jetzt mit Mercury starten.

Bringen Sie Ihre KI-Kommunikation auf das nächste Level.